Einfach und unkompliziert

die Trächtigkeitsuntersuchung über Milch

Von Februar bis April ist in der Prüfstelle Labor Rotholz Hochsaison für die Trächtigkeitsuntersuchungen über die Milch. Die Serviceleistung, Trächtigkeitsuntersuchungen über die Milch durchführen zu lassen, wird von Tirols Landwirten/innen sehr gut angenommen. Dass die TU über Milch, aus dem Herdenmanagement nicht mehr wegzudenken ist, beweisen auch die Zahlen der Untersuchungen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 32.485 Trächtigkeitsuntersuchungen über die Milch durchgeführt.

Unterstützung im Fruchtbarkeitsmanagement

Durch die rasche Ergebnismitteilung per SMS, weiß der Landwirt, ob das Tier trächtig ist oder nicht. Er kann so, bei einem negativen Ergebnis, sofort reagieren und entsprechende Maßnahmen beim Einzeltier setzen. In weiterer Folge können die Trächtigkeitsuntersuchungen im Fruchtbarkeitsmanagement unterstützen, und somit auch die Fruchtbarkeitskennzahlen, wie z.B.: die Zwischenkalbezeit oder Non-Return-Rate 90, am Betrieb verbessern. Kürzere Zwischenkalbezeiten, NRR 90, u.a. können somit Kosten verringern.

Weitere Vorteile:

Untersuchungsmethode ist risikolos für den Embryo/FötusNachweissicherheit 98,7 % (gleiche Zuverlässigkeit wie Ultraschall)Einfache Abwicklung, da die Proben der Milchleistungskontrolle verwendet werdenPrivatproben außerhalb der Milchleistungskontrolle sind jederzeit möglichUntersuchungen sind auch für Mutterkühe, Schafe und Ziegen möglich

Kosten und Ergebnismitteilung

Milchkühe: € 3,- (gefördert durch das Land Tirol)Mutterkühe € 7,-Ziegen: € 3,- (gefördert durch das Land Tirol, wenn Betrieb LKV- und TGD-Mitglied), ansonsten € 7,-Schafe: € 7,-Tiere, welche innerhalb eines Quartals doppelt positiv oder zwei oder mehrere Mal untersucht wurden: € 7,-

Die Ergebnismitteilung erfolgt vorab per SMS und auch über den Tagesbericht unter „Betriebsdatenübersicht und Fruchtbarkeit" beim Einzeltier.

Achtung

Es ist schon einige Male der Fall aufgetreten, dass ein Tier als trächtig beprobt wurde, das Tier aber zwischenzeitlich verworfen hatte. Der Grund für dieses falsche Ergebnis liegt darin begründet, dass die trächtigkeitsassoziierten Proteine noch einige Zeit in der Milch nachweisbar sind, obwohl das Tier bereits nicht mehr trächtig ist.

_______________________________

Beratungsproben und Hemmstoffuntersuchungen im Labor

Zur Verbesserung der Milchqualität und LebensmittelsicherheitUntersuchung bei Keim- und ZellzahlproblemenRasche Untersuchung & prompte ErgebnismitteilungJederzeit, auch außerhalb der Milchleistungskontrolle, möglichUnterstützt/gefördert durch das Land TirolAchtung bei Hemmstoffproben: nur Milchprobe mit blauer Konservierung oder ohne KonservierungProbeflaschen bei Probenehmer des LKV, im Labor oder beim Milchsammelwagenfahrer erhältlich

Weitere Infos und Probenbegleitscheine zum Serviceangebot finden Sie unter lkv-tirol.at

Probenbegleitscheine unter "Downloads":

https://lkv-tirol.at/at/Downloads.php

 

Weiterbildung zum Thema Eutermanagement in Osttirol – Bildungsoffensive Herdenmanagement

Themen: Eutergesundheit, Melktechnik, Kennzahlen LKV Tagesbericht, uvw.

Referent: Dr. Ferdinand Steidl

Wann: Freitag, 05. April 2019, von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Wo: Seminarraum der BLK Lienz

2 h TGD, 1 h UBB/ Bio

Teilnahmebeitrag: € 19,- gefördert (€ 38,- ungefördert)

Anmeldungen unter 05 92 92 – 1846 oder evelin.haefele@lk-tirol.at

 

Artikel zum Nachlesen in den LWB




Landeskontrollverband Tirol

Brixnerstraße 1. 6020 Innsbruck

Telefon: +43 5 9292 1851

lkv@lk-tirol.at

Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr

Freitag 7.30 bis 12.00 Uhr

powered by webEdition CMS