Fleischleistungskontrolle Rinder

Wichtige Informationen zur Fleischleistungskontrolle bei Rindern in Tirol

Landeskontrollverband Tirol Fleischleistungskontrolle

615 Betriebe in Tirol standen 2019 unter Fleischleistungskontrolle - mit insgesamt 3.568 Tieren.





An Betrieben, bei welchen keine Milchleistungskontrolle durchgeführt wird, ist laut Richtlinien die Fleischleistungskontrolle bei allen Tieren durchzuführen.

Zweimal jährlich wird das Formular zur Ermittlung der Geburtsgewichte und Geburtsverläufe an Betriebe, welche unter Fleischleistungskontrolle stehen, übermittelt. Dieses Formular ist vollständig auszufüllen und an den zuständigen LKV-Mitarbeiter zu schicken. Da sich die Fleischleistungskontrolle aus den Wiegungen der Jungtiere und den Gesundheitsdaten (Kalbeverlauf, Diagnosen) zusammensetzt, sind auch diese Angaben unbedingt im Formular einzutragen.



Fleischleistungskontrolle bei Rindern



Die Betriebe, welche an der Fleischleistungskontrolle teilnehmen, haben den Jahresbericht für die Fleischleistungsprüfung erhalten. Er bezieht sich auf den Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019. In diesem Zeitraum erfolgen die Wiegungen durch die Mitarbeiter des LKV Tirol und die Erfassung der Geburtsgewichte, Geburtsverläufe und Diagnosedaten.



Der Bericht gliedert sich in fünf Teile:



1. Durchschnittliche Herdenleistungen nach Rassen

Die durchschnittlichen Standardgewichte, wie Geburtsgewicht, 200 und 365 Tagegewicht, sowie die errechneten Tageszunahmen der Nachkommen werden in dieser Liste angegeben. Die Tabelle wird nach Rasse und Geschlecht getrennt.



2. Wiegedurchschnitte der Kontrollwiegungen

Es werden die absoluten Tagegewichte und Differenzen angegeben, auch die Entwicklungen der Tageszunahmen, bezogen auf die Rasse der Tiere. Diese Zahlen werden im Laufe des Kontrolljahres erhoben und im Jahresbericht zusammengefasst dargestellt.



3. Durchschnittliche Nachkommensleistung

Alle Muttertiere, welche im Kontrolljahr am Betrieb anwesend sind, werden mit der durchschnittlichen Nachkommensleistung dargestellt, unabhängig davon auf welchem Betrieb die Nachkommensleistung erbracht wurde. Zusätzlich wird die durchschnittliche Nachkommensleistung auch nach Vätern ausgewertet und die entsprechenden Standardgewichte (Geburtsgewicht, 200 und 300 Tagegewicht) angedruckt.



4. Übersicht über die erzielten Standardgewichte

Alle Tiere, die im Kontrolljahr auf der Betriebsstätte mindestens ein Standardgewicht (Geburtsgewicht, 200 und 365 Tagegewicht) erreicht haben, werden mit allen bisher erzielten Standardgewichten angedruckt. Die Standardgewichte, die auf der Betriebsstätte erbracht wurden, werden fett gedruckt. Zusätzlich werden auch noch das Austrittsdatum und die Austrittsart angegeben.



5. Betriebsdaten im Prüfjahr

Aus den Betriebsdaten können wichtige Kerndaten der Betriebe, wie Bestand der Muttertiere, Anteil der Muttertiere mit einer und fünf Abkalbungen, Anteil der Abgänge im Prüfjahr, das Erstkalbealter und das durchschnittliche Alter der Muttertiere entnommen werden.

Sehr wichtig für die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes ist die Fruchtbarkeit. Es werden die durchschnittliche Zwischenkalbezeit, der Anteil der Zwischenkalbezeiten von über 420 Tagen und die Abkalbequote angegeben. Die Nachzuchtleistungen geben Auskunft über die durchschnittlichen Standardgewichte der Nachkommen von Muttertieren über alle Rassen am Betrieb. Berücksichtigt werden alle Standardgewichte, die im Kontrolljahr auf dem Betrieb entstanden sind.



Achtung:

Während des Jahres sind von den Betrieben die Geburtsgewichte, Geburtsverläufe und die Diagnosen bei Teilnahme am Gesundheitsmonitoring an den zuständigen Mitarbeiter in den einzelnen Gebieten zu übermitteln. Bei fehlenden Meldungen wird die Fleischleistungskontrolle eingestellt.

Artikel Landwirtschaftliche Blätter Jahresabschluss Fleisch 2019 Teil 1
Artikel Landwirtschaftliche Blätter Jahresabschluss Fleisch 2019 Teil 2




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